Geschichte

Tae-Kwon-Do

 

TAE bedeutet Fuß und steht für die Fußtechniken
KWON bedeutet Faust und steht für die Arm- und Handtechniken
DO bedeutet Weg und steht für den Geistesweg und der Geisteshaltung die erreicht werden soll


Es gibt heute drei große Stile im Taekwondo:
- WTF Stil (jetzt „WT“) – World Taekwondo Federation bzw. World Taekwondo
- ITF traditionell – International Taekwondo Federation alt
- ITF reformiert nach Choi Hong-Hi – International Taekwondo Federation aktuell
Diese unterscheiden sich in der Formausübung und im sportlichen Kampf.

Obwohl die Wurzeln von Taekwondo auf tausende Jahre zuvor zurückreichen, existiert das heutige Taekwondo so wie wir es kennen, erst seit der Staatsgründung Südkoreas im Jahre 1948. 1972 wurde das „Mekka“ des Taekwondo gegründet – das KUKKIWON. Diese Institution wacht über die Vergabe der Gürtel & Zertifikate der Lehrer von nahezu allen Taekwondoschulen aus aller Welt.

Es gibt zwei verschiedene Kampfkünste von denen das moderne Taekwondo abgeleitet ist. Diese zwei frühere Formen des Taekwondo nennen sich Taekgyeon und Hwarangdo.

 

 

Taekgyeon entstand vor fast 2000 Jahren. Im 10. Jahrhundert zu Zeiten der Silla-Dynastie veranstaltete die königliche Familie Taekgyeon-Turniere. Aus Geschichten und Legenden geht hervor, dass viele Kämpfe einen tödlichen Ausgang hatten. Die Sieger wurden in der Arena verewigt und als Legenden bezeichnet. Während der japanischen Besetzung im frühen 20. Jahrhundert, waren Taekgyeon und andere einheimische Kampfkünste verboten. Nach dem 2. Weltkrieg kämpfte die junge Nation um die Wiederbelebung dieser uralten Kampfkünste und dieser hatte einen einheitlichen Namen – Tae Kwon Do.


 

Hwarang Do entspringt aus Eum & Yang (koreanische Version „Yin & Yang“) und steht für Stärke und Milde, also sowohl innerliche als auch aüßerliche Kraft. Sie war die Kampfkunst der Elite der Silla-Dynastie – den Hwarang.
Die Hwarang haben im Jahr 661 das feudale Korea geeint. Eine alte Legende berichtet über den jüngsten Krieger der Hwarang dessen Name „Kim Gwanchang“ war. Während die 3 Königreiche im Jahr 655 um die Herrschaft Koreas kämpften, fochten die Hwarang gegen diese um die Halbinsel zu vereinen. Der 16-jährige Kwan Cheng wurde vom feindlichen König gefangen genommen und zum Tode verurteilt. Der Glaube und die Geisteshaltung der Hwarang gestatteten ihm nicht sich zu ergeben. Sogar am Galgen versuchte er sich seinen Weg frei zu kämpfen. Er tötete ein Dutzend feindliche Soldaten bevor er selbst getötet wurde.


Es gibt noch viele heilige Stätten in Korea die man mit den Wurzeln des Taekwondo verbindet. Diese sind die letzten Bindeglieder zwischen den Uraltkünsten und dem modernen Taekwondo.


 

- 1794 errichtete der koreanische König Chang Shu die Hwaseong Festung. Er diente als Schutz gegen chinesische und japanische Invasoren.

- Die Glocken von Hyowon (engl. „bells of Hyowon“) befinden sich in einem Tempel in Gyeonggi-do nahe Seoul. Noch heute besuchen viele Menschen diesen geistlichen Ort um, die Glocken zu schlagen. Der erste Glockenschlag ist zu Ehren und Liebe der Eltern. Der zweite Glockenschlag ist die für die Hoffnung auf Glückseeligkeit in der Familie. Der letzte Glockenschlag ist für die Selbstverbesserung im Leben und soll Glück für künftige Unternehmungen bringen.

- Bevor die Taekgyeon, zu jener Zeit in die Schlacht zogen, besuchten sie einen heiligen Ort wo sie beteten um Energie zu sammeln und sich mental auf die Kämpfe vorzubereiten. Dieser nennt sich der Gantu Fels. Noch heute sind Fußspuren von den damaligen Kriegern, auf diesem verwitterten Felsen, zu sehen.


Die Geschichte des Chang Moo Kwan

 

Drachenpferde: ein Symbol für die Kampfkunst
Schild: Symbol der Selbstverteidigung
Schriftrolle: Geistige Erleuchtung in Verbindung mit körperlichen Training
Faust: Symbol der Taekwondo-Techniken


 

Der Lehrer von Lee Nam Suk, Byung In Yoon hatte im Jahr 1946 die "YMCA Kwon Bop Bu" (권법무) gegründet. Meister Byung hatte viele Jahre chinesisches Kung Fu (Ch'uan-Fa) unter der Leitung eines mongolischen Lehrers in der Mandschurei studiert.
Yoon trainierte während seines Studiums in Japan zudem im Karate Universitäts Club unter der Leistung von Meister Kanken Tōyama.
Während er Karate in Japan trainierte, verfolgten japanische Karate Studenten die koreanische Studentin und verprügelten sie. Yoon Byung-in war so sehr von den japanischen Karate-Schülern verärgert, so dass er eines Tages die Angriffe mit abwehrte. Er lenkte die Angriffe der Schüler mit Chuan-Fa ab, bis diese aufgaben und zu ihren Lehrer zurückliefen. Dort erzählten sie diesen, was passiert ist. Kanken Tōyama lud Yoon Byung-In ein, ihm etwas über die Kampfkunst zu erzählen, welche er gegen seinen Schülern verwendete. Yoon Byung-In erklärte Toyama über seine Chuan-Fa-Ausbildung in der Mandschurei auf. Toyama schätzte die Chuan-Fa Studien, da er zuvor in Taiwan für 7 Jahre Chuan-Fa studiert hatte.
Yoon und Kanken beschlossen, den Austausch von Wissen. Yoon würde Kanken in Chuan-Fa ausbilden und Kanken unterwies Byung in Shudo-Ryu Karate.


 

Später gründetet Yoon seine eigene Kampfkunst und nannte diese Kwon Bop Kong.
Im Gegensatz zu anderen Taekwondo Kwans, basiert das frühe Changmookwan hauptsächlich auf dem chinesischen Kung Fu (Ch'uan-Fa). Dieses frühe Changmookwan lehrte Palgi Kwon (das von Bajiquan beeinflusst war). Yoon verschwand während des Koreakrieges. Seine Lehren wurden von seinen besten Schüler, Lee Nam Suk, weitergeführt. Diese benannte die die Schule in Changmookwan um.

Bild links: GM YOON, Byung-in (in der Mitte knieend) mit Studenten während eines Trainings (ca. 1947).


Unsere Meister

 

Chang Moo Kwan - Grandmaster Nam Suk Lee

† Verstorben - Ruhe in Frieden



 

World Taekwondo - Grandmaster Kim Myung Soo

Instruktor von Franz Killian
† Verstorben - Ruhe in Frieden



 

World Taekwondo - Grandmaster René Bundeli

Großmeister von Mustafa Ayni



 

World Taekwondo - Master Franz Killian

Meister von Mustafa Ayni


Österreichische Flagge

 
Der Bindenschild, das (neuere) Hauswappen der Babenberger mit dem silbernen Balken auf rotem Grund, lässt sich ab 1230 sicher nachweisen. Über seine Herkunft gibt es keine Klarheit, es ranken sich einige Legenden um seine Entstehung. Die bekannteste Legende ist die, dass der Bindenschild bei der Belagerung von Akkon (1189–1191) im Dritten Kreuzzug entstand, an dem auch der Babenberger Herzog Leopold V. teilnahm. Es heißt, nach der Schlacht soll sein weißes Gewand völlig blutgetränkt gewesen sein, bis auf einen weißen Streifen (die „Binde“), wo er den Schwertgurt trug. Woher der Bindenschild wirklich stammt ist aber nicht bekannt.[5] Vermutungen sehen seine Herkunft in der rot-weiß-roten Lehensfahne der Eppensteiner, die über die Traungauer an die Babenberger kam.
 

Koreanische Flagge

 
Der koreanische Name der Flagge Taegeukgi leitet sich von Taegeuk ab, die koreanische Bezeichnung für Einheit.
Weiß ist ein Symbol für Reinheit und Friedfertigkeit. Daher haben die Taekwondoka eine weiße Bekleidung. Das rot-blaue „Eum und Yang“-Symbol, die koreanische Variante des Yin und Yang, steht im Zentrum der Flagge. Der obere, rote Teil wird Yang genannt, der untere, blaue heißt Eum. Dieses Symbol steht für das Universum und die in ihm enthaltenen Gegensätze, wie Feuer und Wasser, Tag und Nacht, etc.
 

 
HimmelMetallTugendOstFrühling
MondWasserWeisheitNordWinter
SonneFeuerAnstandSüdHerbst
ErdeErdeGerechtigkeitWestSommer